Stolpersteine

Arbeitskreis "Ludwigshafen setzt Stolpersteine"

Wer stolpern muss, wird – zumindest für einen kurzen Augenblick – aufgehalten auf seinem eiligen oder gedankenlosen Weg. „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ heißt ein Projekt unter dem Dach der Initiative Lokale Agenda 21 (ILA) Ludwigshafen e. V.. Seit November 2007 wurden an einigen Stellen der Innenstadt und der Stadtteile messingfarbene „Stolpersteine“ ins Ludwigshafener Straßenpflaster eingelassen. Die Stolpersteine sollen Passanten zum kurzen Innehalten bewegen, denn in ihre Oberfläche werden die Namen und Lebensdaten von Ludwigshafener Verfolgten des Dritten Reichs eingelassen. Die Idee und das Konzept stammen von dem Kölner Künstler Gunter Demnig, der nach eigenen Angaben inzwischen europaweit über 48.000 Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit verlegt hat. In Ludwigshafen hat der Arbeitskreis aus Vertretern des Stadtarchivs, Lehrern und weiteren interessierten Personen die Idee aufgegriffen. Seither hat der Arbeitskreis bewiesen, dass es ein großes Interesse an den „Stolpersteinen“ in Ludwigshafen gibt und dass gerade junge Menschen motiviert werden können, sich mit den Biografien von Ludwigshafener Bürgerinnen und Bürgern auseinanderzusetzen, die von den Nazis ermordet oder vertrieben wurden. „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ heißt eine Aktion, mit der an diese Schicksale erinnert werden soll. Dazu gehört es auch, historische Recherchen anzustellen.



Der Arbeitskreis freut sich über jeden, der sich an „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ beteiligen möchte – mit Ideen, mit Spenden oder mit seiner Arbeitskraft.

Mehr Informationen über den Arbeitskreis ist unter folgendem Link zu finden:

www.ludwigshafen-setzt-stolpersteine.de

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